Rollen je Funktion
Bauleitung, Vorarbeit, Büro und Helfer mit jeweils eigenem Ausschnitt.
Funktionen
Detaillierte Berechtigungen für jeden Mitarbeiter – jeder sieht, was er braucht, und nicht mehr.
Wenn eine Software neu eingeführt wird, bekommen zunächst oft alle alles. Das ist bequem und fällt lange nicht auf – bis jemand Zahlen sieht, die ihn nichts angehen, oder versehentlich etwas ändert, das er nur ansehen wollte.
Ein enger Zuschnitt ist dabei nicht in erster Linie eine Frage des Misstrauens. Er macht die Oberfläche für den Einzelnen einfacher: Wer nur seine Einsätze braucht, arbeitet schneller, wenn er auch nur die sieht.
Bauleiter, Vorarbeiter, Büroteam, Helfer – diese Unterscheidung existiert im Betrieb ohnehin. Die Rollen im System sollten ihr folgen und nicht umgekehrt.
Besonders deutlich wird das bei Personaldaten und Zahlen. Beides gehört zu den Bereichen, bei denen sich ein bewusster Zuschnitt am schnellsten auszahlt.
Rechte einzurichten fällt leicht. Sie zu entziehen wird vergessen – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil beim Austritt niemand an das System denkt, sondern an Schlüssel, Arbeitskleidung und die letzte Abrechnung.
In Betrieben mit Saisonkräften summiert sich das über die Jahre zu einer Liste aktiver Zugänge, die niemand mehr überblickt. Spätestens wenn jemand zum Wettbewerb wechselt, wird daraus eine unangenehme Frage.
Weil jeder Mitarbeiter einen eigenen Account hat, ist der Entzug ein einzelner, nachvollziehbarer Schritt. Bei einem geteilten Büro-Passwort wäre die Alternative, es für alle zu ändern – was in der Praxis niemand tut.
Bauleitung, Vorarbeit, Büro und Helfer mit jeweils eigenem Ausschnitt.
Verträge und Unterlagen sehen die, die sie brauchen – und sonst niemand.
Preise und Rechnungen gehören nicht in jede Ansicht.
Weniger zu sehen heißt schneller zu finden – Rechte sind auch Ergonomie.
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