Karte und Standort
Jeder Baum mit Position auf der Karte, dazu Gattung und Art.
Funktionen
Baumbestände digital erfassen, Regelkontrollen dokumentieren und aus dem Befund direkt den Auftrag machen – ohne Systemwechsel.
Wer Bäume besitzt oder betreut, muss dafür sorgen, dass von ihnen keine Gefahr für andere ausgeht. Diese Verkehrssicherungspflicht erfüllt man nicht durch gute Absicht, sondern durch regelmäßige Kontrolle – und durch den Nachweis, dass kontrolliert wurde.
Genau daran hängt im Schadensfall alles. Ein herabgefallener Ast ist kein Beweis für ein Versäumnis, eine fehlende Dokumentation aber schwer zu entkräften. Das Kataster ist deshalb nicht die Fleißarbeit nach der Kontrolle, sondern ihr eigentliches Ergebnis.
Als fachlicher Maßstab gelten in Deutschland die „Richtlinien für Baumkontrollen zur Überprüfung der Verkehrssicherheit“ der Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau (FLL), zuletzt in dritter Auflage von April 2020. Sie beschreiben, wo, wie oft und in welcher Form kontrolliert und dokumentiert wird.
Die Regelkontrolle ist die wiederkehrende Sichtkontrolle vom Boden aus. Wie oft sie fällig wird, ergibt sich nicht aus einem festen Takt, sondern aus Vitalität, Alter und Art des Baums, seinem Standort und Veränderungen im Umfeld. Davon zu unterscheiden sind Zusatzkontrollen aus besonderem Anlass – nach Sturm, nach einem Schadensfall oder nach einem Eingriff am Baum.
Dokumentiert werden müssen neben dem Befund auch die Einschätzung des Gefahrenpotenzials, die Dringlichkeit empfohlener Maßnahmen und das nächste Kontrollintervall. Eine Tabellenkalkulation kann das abbilden – nur erinnert sie niemanden daran, wann der nächste Termin fällig ist.
Die meisten Katasterlösungen enden beim Befund. Für Kommunen ist das schlüssig: dort folgt die Ausschreibung. Ein Betrieb aber arbeitet weiter – aus „Totholz in der Krone“ wird eine Position im Angebot, ein Termin in der Einsatzplanung, ein Trupp mit Maschinen, am Ende eine Rechnung.
Weil das Kataster in ArboFlow neben Auftragsabwicklung und Einsatzplanung liegt, bleibt diese Kette zusammen. Nichts wird abgetippt, und der Nachweis über die Kontrolle steht später an derselben Stelle wie der Nachweis über die ausgeführte Maßnahme.
Ein Baum steht selten allein. Er gehört zu einer Liegenschaft, und die gehört zu einem Kunden â einer Wohnungsgesellschaft, einer Kommune, einem Privateigentümer. Wer nur Bäume führt, verliert genau diese Zuordnung und sucht später nach âdem Ahorn hinter dem Haus“.
Deshalb liegen Liegenschaften im Kataster als eigene Ebene über den Bäumen. Ein Auftrag bezieht sich dann auf eine Fläche mit vierzig Bäumen statt auf vierzig Einzelfälle.
Festgestellte Mängel hängen am Baum und bleiben dort sichtbar, bis sie erledigt sind. Steht die Maßnahme an, wird daraus eine Anschlusskontrolle – der Punkt, an dem das Kataster in die Auftragsabwicklung übergeht, statt in einer Merkliste zu enden.
Jeder Baum trägt seine eigene Akte: Stammdaten, Zustand, Kontrollen, Fotos und Historie an einer Stelle statt verteilt auf Ordner, Kamera und Kopf.
Jeder Baum mit Position auf der Karte, dazu Gattung und Art.
Bäume gehören zu einer Fläche und die zu einem Kunden – statt als Einzelfälle nebeneinander zu stehen.
Festgestellte Schäden bleiben am Baum sichtbar, bis die Maßnahme erledigt ist.
Wer wann kontrolliert hat, mit welchem Befund und welchem nächsten Termin.
Bilder direkt am Baum aufgenommen und dem Vorgang zugeordnet.
Alle früheren Kontrollen und Maßnahmen bleiben am Baum – lückenlos nachweisbar.
Du möchtest deine Baumpflege digitalisieren? Schreib uns – wir zeigen dir ArboFlow in einer Live-Demo und beraten dich persönlich.